Diabetes ist eine ernstzunehmende Krankheit. Nicht nur eine falsche Ernährungsweise und Übergewicht kann zu dieser Krankheit führen, sondern auch das Alter ist ein entscheidender Faktor. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an Diabetes zu erkranken. Doch wie können Senioren mit dieser Krankheit umgehen und was können sie unternehmen, um die Krankheit besser in den Griff zu bekommen?

 

Die Ernährung anpassen

Auch für ältere Menschen gilt, dass eine der ersten Maßnahmen um mit der Diabeteserkrankung umzugehen, eine Anpassung der Ernährungsweise ist. Wurde bisher nicht so sehr auf die Ernährung geachtet, dann ist eine Umstellung wichtig, um weitere Folgeschäden zu vermeiden.

Einen wesentlichen Einfluss auf die Erkrankung hat die Aufnahme von Zucker. Bei Diabetes kann der Blutzuckerspiegel nicht mehr vom Körper reguliert werden. Hier tritt die Gefahr einer Unter- oder Überzuckerung auf. Um dies zu vermeiden sollte der Blutzuckerspiegel in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Im Anschluss kann entschieden werden, ob etwas Zucker über die Ernährung aufgenommen werden darf oder nicht. Allgemein sollte aber auf die Süßigkeiten verzichtet werden. Diese lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen und der Körper kann den Zucker kaum verarbeiten.

Doch nicht nur in Süßigkeiten ist Zucker enthalten. Auch Obst kann ein Risiko darstellen. Denn Fruchtzucker ist ebenfalls ein Einfachzucker, der den Blutzuckerspiegel stark beeinflusst. Besser ist es auf Gemüse zurückzugreifen. Je nach Brotsorte kann hier ebenfalls viel Zucker enthalten sein. Gerade Weißbrot verfügt über einen hohen Zuckeranteil. Besser ist Vollkorn- oder Schwarzbrot.

Gerade für Senioren spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Diese sollte als erstes angepasst werden, um die Diabetes zu bekämpfen.

 

Viel Bewegung

Im Alter kann es schnell passieren, dass man lieber den Lift nimmt anstatt die Treppen zu steigen. Schließlich können die Gelenke schmerzen und der Körper reagiert auf übermäßige Bewegung sehr stark.

Tritt allerdings Diabetes auf, dann ist ausreichend Bewegung aber gleich in mehrfacher Hinsicht von hoher Bedeutung. Durch die Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und Kalorien verbrannt. Dies hilft Senioren dabei, auch im hohen Alter noch das Idealgewicht zu halten und nicht an Übergewicht zu leiden. Denn Übergewicht hat viele negative Konsequenzen im Hinblick auf die Diabetes.

Bewegung hat zudem einen direkten Einfluss auf die Erkrankung. Durch regelmäßige Bewegung wird der Zuckerstoffwechsel angeregt. Das Insulin wird besser vom Körper aufgenommen und effizienter eingesetzt.

Dabei ist es nicht notwendig, dass harter schweißtreibender Sport getrieben wird. Es hilft schon, wenn im Alltag etwas mehr Bewegung integriert wird. Ziehen Sie beim nächsten Spaziergang das Tempo etwas an und probieren Sie neue Herausforderungen. Ihr Körper wird es Ihnen danken.

 

Medikamentöse Behandlung

Zur Behandlung der Diabetes sind in fast allen Fällen Medikamente notwendig. Hier kann zunächst mit Metformin begonnen werden. Ist bei den Senioren innerhalb von drei Monaten kein Behandlungserfolg zu erkennen, wird entweder auf ein Antidiabetikum oder Insulin zusätzlich eingesetzt.

Insulin wird mit Hilfe eines Pens gespritzt. Hierbei sind grundsätzlich zwei Arten zu unterscheiden. Das schnell wirkende Insulin wird vor allem zu den Mahlzeiten gespritzt. Es reguliert den Blutzuckerspiegel schon innerhalb von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde.

Während der Nacht vertrauen die Senioren auf ein langwirkendes Insulin. Dessen Wirkung tritt nach 2 bis 4 Stunden auf und hält etwas 24 Stunden an. Damit lässt sich der Basalbedarf regulieren.

 

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